1. Teilimpfung
2. Teilimpfung:
4–8 Wochen nach der 1. Impfung
3. Teilimpfung:
1 Jahr nach der 1. Impfung
FSME steht für Frühsommer-Meningoenzephalitis. Die Erkrankung wird durch Viren ausgelöst, die durch Zecken übertragen werden. Erste Symptome ähneln oft einer Grippe:
Kopf- und Gliederschmerzen
erhöhte Temperatur
starkes Krankheitsgefühl
In manchen Fällen kommt es zu Entzündungen von Gehirn und Hirnhäuten. Eine gezielte Behandlung des Virus ist nicht möglich – die Impfung ist die wichtigste Vorsorge.
Die Impfung kann das ganze Jahr über durchgeführt werden. Besonders günstig ist sie jedoch im Frühjahr, bevor die Zeckensaison beginnt. Zecken sind ab etwa 8 °C aktiv und in ganz Österreich verbreitet.
Die FSME‑Impfung wird allen Personen in Österreich empfohlen – unabhängig vom Wohnort. Das gesamte Bundesgebiet ist Risikogebiet.
Die Impfung ist ab dem vollendeten 1. Lebensjahr zugelassen.
1. Teilimpfung
2. Teilimpfung:
4–8 Wochen nach der 1. Impfung
3. Teilimpfung:
1 Jahr nach der 1. Impfung
1. Auffrischung:
3 Jahre nach der 3. Impfung
Weitere Auffrischungen:
alle 5 Jahre
Ab 60 Jahren:
alle 3 Jahre
Für Versicherte leistet die BVAEB einen Zuschuss von EUR 19,60 pro Teilimpfung (Stand 2026).
Der Zuschuss erfolgt durch:
(Rechnung einreichen) oder
(reduzierter Preis in Apotheke/Impfstelle)
Nein. Die FSME-Impfung schützt nicht vor Borreliose. Diese bakterielle Erkrankung wird ebenfalls durch Zecken (oder selten durch andere Insekten) übertragen.
Achten Sie auf Rötung an der Bissstelle: Sie kann ein Hinweis auf eine Borrelien-Infektion sein. Suchen Sie bei Verdacht sofort eine Ärztin oder einen Arzt auf.
Alle 5 Jahre, ab 60 Jahren alle 3 Jahre.
Ja, die Impfung ist ganzjährig möglich.
Bei Ärztinnen und Ärzten, Impfstellen, Betriebsärztinnen und Betriebsärzten sowie teilnehmenden Apotheken.